Grundschutz++ ist die objektorientierte Weiterentwicklung des IT‑Grundschutzes, bei der Sicherheitsanforderungen nicht mehr über Bausteine, sondern modellbasiert über Praktiken, Zielobjektkategorien und Assets abgeleitet werden. Die Methodik trennt fachliche Anforderungen, technische Ausprägung und organisatorische Zuständigkeiten sauber und macht das Regelwerk damit deutlich besser maschinenlesbar und toolfähig (OSCAL‑basiert). Statt „Bausteine auf Systeme legen“ steht ein prozessorientierter Sicherheitsprozess mit fünf logischen Schritten im Mittelpunkt. Ziel ist ein dauerhaft pflegbares, skalierbares ISMS, das sich gut in digitale Werkzeuge integrieren und perspektivisch automatisiert auswerten lässt.
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