Grundschutz++ Strukturanalyse

Aus ISMS-Ratgeber WiKi
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Die Strukturanalyse nach Grundschutz++ beschreibt den organisatorischen, fachlichen und technischen Rahmen eines Informationsverbundes. Sie konsolidiert alle relevanten Informationen zu Kontext, Prozessen, Assets und Anforderungen und dient als zentrales Referenzdokument für Umsetzung, Audits und kontinuierliche Verbesserung.

Einleitung

Die Strukturanalyse nach Grundschutz++ beschreibt den organisatorischen, fachlichen und technischen Rahmen eines Informationsverbundes und bildet die Grundlage für ein systematisches ISMS nach der GS++‑Methodik. Sie verbindet die Ergebnisse aus Erhebung & Planung (Prozessschritt 1) mit der Anforderungsanalyse (Prozessschritt 2) und stellt alle relevanten Informationen zu Kontext, Stakeholdern, Geschäftsprozessen, Assets und Anforderungen strukturiert dar. Das Dokument dient als zentrales Referenzwerk für Modellierung, Umsetzung, Überwachung und kontinuierliche Verbesserung des ISMS. Es schafft Transparenz, Nachvollziehbarkeit und eine konsistente Basis für Audits, Risikoanalysen und die spätere technische Umsetzung.

Geltungsbereich

Die Organisation betreibt ihr Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) gemäß BSI Grundschutz++.

Die beschriebenen Regelungen sind für alle Mitarbeitenden und Dienstleistenden verbindlich, die im Rahmen des ISMS für die Organisation tätig sind.

Diese Strukturanalyse gilt für den im Titel genannten, im Folgenden beschriebenen und abgegrenzten Informationsverbund der Organisation.

Definition des Geltungsbereichs

Im Folgenden werden der Informationsverbund und seine Abgrenzung innerhalb der Organisation beschrieben.

Beschreibung des Informationsverbunds

Kurze Beschreibung des Informationsverbunds: Was zeichnet ihn aus, welchen Zweck erfüllt er, welche Anwendungen bedient er, welche Nutzergruppen bedient er ...

Eingliederung des Informationsverbunds

Es ist darzustellen, wie der Informationsverbund innerhalb der Organisation aufgebaut ist (organisationsübergreifender Verbund oder Verbund innerhalb einer Abteilung).

Abgrenzung des Informationsverbunds

Beschreibung der Grenzen des Informationsverbunds sowie der Bereiche außerhalb des Verbunds.

Beispiel:

  • Entwicklungs-, Test- und Freigabesysteme: Komponenten, die ausschließlich der Entwicklung, dem Test und der Freigabe dienen, werden abgegrenzt.
  • Client-Systeme der Benutzer: Alle nicht-administrativen Client-Systeme werden über einen Frontend-Server abgegrenzt.
  • Netzinfrastruktur außerhalb der Organisation: Alle Netze außerhalb des Informationsverbundes (Internet, Fremdnetze, Bürokommunikationsnetze) sind über ein Security-Gateway abgegrenzt.
  • Gebäudeinfrastruktur für extern betriebenes Rechenzentrum: Das Rechenzentrum des Dienstleisters, in dem der Informationsverbund betrieben wird, ist selbst nach BSI IT-Grundschutz zertifiziert. Der Schutzbedarf entspricht dem des Informationsverbundes. Damit ist der Rechenzentrumsbetrieb abgegrenzt.
  • Reine Bürokommunikationssysteme wie Telefonie, Drucker, Smartphones und Tablets sind abgegrenzt.

Für abgegrenzte Bereiche muss die Grenze zum Informationsverbund sowie der Übergang und dessen Absicherung beschrieben sein.

Werden elementare Bestandteile des Informationsverbunds (z.B. ein angemietetes externes Rechenzentrum) abgegrenzt, muss beschrieben sein, wie sichergestellt wird, dass diese Teile dem festgestellten Schutzbedarf des Informationsverbunds in gleichem Maße entsprechen (z.B. in Form einer eigenen Zertifizierung, vertraglicher Regelungen und eigener Audits dieser Teile).

Betrachtete Standorte

  • Physische Standorte
  • Remote-Arbeitsplätze
  • Rechenzentren

Kontext der Organisation

Das folgende Kapitel beschreibt den Kontext der Organisation gemäß Prozessschritt 1 Erhebung und Planung (Governance/Compliance) der Methodik zum Grundschutz++.

Beschreibung der Organisation

Beschreibung der Organisation und ihrer Ziele.

Rechtliche Rahmenbedingungen

Kurze Darstellung der wesentlichen rechtlichen Rahmenbedingungen der Organisation (Konkretisierung im Kapitel Compliance).

Geschäftsfeld

Beschreibung des Tätigkeitsbereichs der Organisation (Was macht die Organisation wo ist ihr Kerngeschäft?)

Organisationsplan

Darstellung des Geschäftsverteilungsplans der Organisation (Organigramm)

Managementrahmen des ISMS

Ziele, IS-Leitlinien, IS-Strategie, Verantwortlichkeiten, Dokumentationsprinzipien, KVP.

Layer- und Werkzeugkonzept

Eingesetzte GS++-Layer (Basis, Technik, Beispiel, Audit) und verwendete Tools.

Interessierte Parteien (PS 1)

Das folgende Kapitel beschreibt die Interessierten Parteien gemäß Prozessschritt 1 Erhebung und Planung (Governance/Compliance) der Methodik zum Grundschutz++.

Identifizierte interessierte Parteien

Ein ISMS muss nicht nur auf Vorschriften reagieren, sondern auch auf die Erwartungen derjenigen, die von Informationssicherheit betroffen sind oder ein berechtigtes Interesse daran haben.

Liste der identifizierten interessierten Parteien:

Interessierte Partei Typ Rolle / Beschreibung Erwartungen an Informationssicherheit Relevanz Verbindliche Verpflichtung Konsequenz für ISMS Rechtsgrundlage / Quelle Betroffene Prozesse Verantwortliche Rolle
Wer ist die Partei? intern/extern Warum ist sie relevant? Was erwartet sie konkret? Einfluss auf ISMS Ja/Nein Welche Anforderungen entstehen? Gesetz, Vertrag, Richtlinie Welche Prozesse sind betroffen? Wer kümmert sich?
Beispiele:
Datenschutz-Aufsichtsbehörde extern Regulatorische Überwachung DSGVO‑Konformität, Nachweise, Meldepflichten hoch Ja Datenschutzanforderungen, TOMs, Meldeprozesse DSGVO, BDSG Datenverarbeitung, HR, IT‑Betrieb Datenschutzbeauftragte
Kunden / Auftraggeber extern Empfänger von Dienstleistungen Verfügbarkeit, Integrität, SLA‑Einhaltung mittel Ja SLA‑Monitoring, Incident‑Reporting Vertrag, SLA Service‑Prozesse, Support Service Owner
Mitarbeitende intern Nutzung von Systemen, Verarbeitung von Daten Klare Regeln, sichere Systeme, Schulungen mittel Ja Awareness‑Programm, Zugriffsregeln Arbeitsvertrag, interne Richtlinien Alle operativen Prozesse ISB / HR
...

Erwartungen und Anforderungen

Erwartungen an Verfügbarkeit, Vertraulichkeit, Integrität, Nachweise, Reaktionszeiten.

Bewertung der Relevanz

Priorisierung gemäß GS++.

Verbindliche Verpflichtungen

Welche Erwartungen werden ins ISMS übernommen.

Compliance-Rahmen (PS 1)

Das folgende Kapitel beschreibt den Compliance-Rahmen der Organisation gemäß Prozessschritt 1 Erhebung und Planung (Governance/Compliance) der Methodik zum Grundschutz++. Dabei unterscheiden wir:

Gesetzliche Verpflichtungen:

DSGVO, HGB, branchenspezifische Vorgaben.

Mögliche rechtliche, regulatorische Rahmenbedingungen sind im Artikel Rechtsgrundlagen aufgelistet.

Vertragliche Verpflichtungen:

SLAs, NDAs, Kundenanforderungen.

Interne Vorgaben:

Richtlinien, Policies, Betriebsvereinbarungen. Liste der rechlichen, vertraglichen und internen Vorgaben:

Quelle Referenz Betroffener Bereich Relevanz für ISMS / IV
Gesetz DSGVO (EU‑Datenschutz‑Grundverordnung, z.B. Art. 5, 25, 32) Verarbeitung personenbezogener Daten in Fachverfahren, Portalen, Logs Vorgibt Schutzziele und technische/organisatorische Maßnahmen für Vertraulichkeit, Integrität, Verfügbarkeit und Belastbarkeit; fließt in Schutzbedarf, Praktiken (z.B. Berechtigungsmanagement, Logging) und ergänzende Anforderungen ein.
Vertrag Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) nach DSGVO Art. 28 Outsourcing von IT‑Betrieb, Cloud‑Dienste Definiert technische und organisatorische Maßnahmen, Audit‑ und Informationsrechte; Anforderungen sind als externe Verpflichtungen in das Anforderungspaket zu übernehmen.
Vertrag Service Level Agreement (SLA) mit Verfügbarkeitszielen Betrieb von Fachanwendungen, Rechenzentrum Erhöht Anforderungen an Verfügbarkeit und Wiederanlauf; kann zu höherem Schutzbedarf und strengeren Maßnahmen in den Praktiken (Backup, Notfallmanagement) führen.
Intern Informationssicherheitsleitlinie gesamte Institution Setzt interne Mindestanforderungen (z.B. „alle sicherheitsrelevanten Änderungen sind zu dokumentieren“); bildet Grundlage für ISMS‑Anforderungen (Governance, Rollen, Dokumentation).
... ... ... ...

Sicherheitsorganisation (PS 1)

Das folgende Kapitel beschreibt den den Aufbau der Sicherheitsorganisation im ISMS der Organisation gemäß Prozessschritt 1 Erhebung und Planung (Governance/Compliance) der Methodik zum Grundschutz++.

Rollen und Verantwortlichkeiten

In der Organisation sind folgende Verantwortliche als Teil der Sicherheitsorganisation benannt:

Organisationsleitung

Die Leitung der Organisation trägt die Gesamtverantwortung für die Informationssicherheit der Organisation und hat klare Ziele für die Informationssicherheit definiert. Diese Leitlinien bilden die Grundlage für alle Maßnahmen im Informationsverbund. Die übergreifenden Aufgaben der Leitung bestehen im Wesentlichen darin:

  • Festlegung von messbaren Sicherheitszielen
  • Verantwortlichkeiten zu delegieren
  • Ressourcen bereitzustellen
  • Sicherheitskultur in der Organisation zu fördern
  • Bewertung der Risiken für die Organisation
  • Compliance und Rechenschaftspflicht erfüllen
  • Überwachung und Bewertung der Zielerreichung

Informationssicherheitsbeauftragter

Die Organisation hat einen Informationssicherheitsbeauftragten (ISB) ernannt.

Der Informationssicherheitsbeauftragte ist für den Aufbau und die Koordination des ISMS verantwortlich und untersteht als Stabsstelle direkt der Organisationsleitung.

Seine Aufgaben sind u.a.:

  • Berichterstattung und Beratung der Leitung zu Belangen der Informationssicherheit
  • Koordination der Schulungen und Sensibilisierung der Mitarbeitenden zur Informationssicherheit
  • Entwicklung und Fortschreibung der Sicherheitskonzeption der Organisation
  • Begleitung und Auswertung von Sicherheitsvorfällen
  • Begleitung der Einführung neuer Verfahren und Anwendungen

Der ISB verfügt über die zur Erfüllung seiner Aufgaben notwendigen Kenntnisse und Ressourcen.

Datenschutzbeauftragter

Die Organisation hat einen Datenschutzbeauftragten (DSB) bestellt. Der DSB ist in die Entwicklung des Informationsverbundes eingebunden und bearbeitet alle Fragen des Datenschutzes in einem eigenen DSMS.

weitere Verantwortliche

Ggf. weitere Verantwortlich und ihre Rollen für die Informationssicherheit im Informationsverbund z.B:

  • Fach- und Verfahrensverantwortliche
  • Leitung IT-Betrieb / Rechenzentrum
  • Notffallbeauftragter
  • ...

Entscheidungswege

Freigaben, Eskalationen, Reporting.

Kommunikationswege

Wie wird Informationssicherheit in der Organisation kommuniziert.

Dokumentation und Ablage des ISMS

Dokumentationsform, Ablageorte, Versionierung, Zugriffsregelungen.

Vorgehensweise zur Anwendung von GS++ und Freigabe

Die Organisation betreibt ihr Informationssicherheits-Managementsystem (ISMS) gemäß BSI Grundschutz++.

Beschreibung des Vorgehensmodells, Iterationslogik, Freigabe durch die Leitung.

Informationssicherheitseinstufung (PS 1)

Das folgende Kapitel beschreibt die Informationssicherheitseinstufung der relevanten Geschäftsprozesse der Organisation gemäß Prozessschritt 1 Erhebung und Planung (Governance/Compliance) der Methodik zum Grundschutz++.

Identifizierte Geschäftsprozesse

Ein Geschäftsprozess ist eine systematische Abfolge von Aktivitäten, um ein bestimmtes Geschäftsziel zu erreichen. Die relevanten Geschäftsprozesse des Informationsverbunds sind im folgenden aufgeführt.

Kernprozesse

Kernprozesse sind die zentralen Prozesse der Organisation, die direkt zur Wertschöpfung beitragen und damit essentiell für das Kerngeschäft sind. Sie stellen die Haupttätigkeiten dar, die die Organisation ausführen muss, um seine Produkte oder Dienstleistungen zu erstellen oder bereitzustellen.

Tabelle der Kernprozesse
Kürzel Prozessname Beschreibung Verantwortlich
KP-1 Beispiel Beispiel Beispiel
KP-2 Beispiel Beispiel Beispiel

Hilfsprozesse

Hilfsprozesse, oder auch Supportprozesse genannt, sind Prozesse, die nicht direkt zur Wertschöpfung beitragen, sondern die Organisation in seiner Tätigkeit unterstützen und optimieren sollen. Sie stellen damit eine indirekte Unterstützung des Kerngeschäfts dar.

Tabelle der Hilfsprozesse
Kürzel Prozessname Beschreibung Verantwortlich
HP-1 Beispiel Beispiel Beispiel

Kritikalität / Sicherheitsniveau

Eine angemessene Bestimmung des Sicherheitsniveaus ist wichtig, um die Ressourcen der Organisation effektiv zu nutzen und sicherzustellen, dass die Schutzmaßnahmen den Bedrohungen und Risiken angemessen sind. Das folgende Sicherheitsniveau wurde im Rahmen einer Informationssicherheitseinstufung (siehe Anlage A2) für die genannten Geschäftsprozesse ermittelt:

Tabelle des Sicherheitsniveaus
Prozess Vertraulichkeit Integrität Verfügbarkeit Gesamt
KP-1 normal normal normal normal
KP-2 hoch normal normal hoch
HP-1 normal normal hoch hoch

Priorisierung

Aufgrund eines hohen Sichereitsniveaus, werden die Prozesse KP-2 und HP-1 priorisiert behandelt.

Überprüfung des gesetzten Sicherheitsniveaus

Verfahren und Kriterien zur regelmäßigen Überprüfung der Angemessenheit.

7. Informationsverbund (PS 2)

7.1 Definition des Informationsverbunds

Fachliche und organisatorische Einheit.

7.2 Eingliederung in die Organisation

Einbettung in die Gesamtorganisation.

7.3 Abhängigkeiten

Interne und externe Abhängigkeiten.


8. Geschäftsprozesse (PS 2)

8.1 Kernprozesse

Beschreibung, Ziele, Abhängigkeiten.

8.2 Unterstützungsprozesse

IT-Betrieb, HR, Einkauf etc.

8.3 Schutzbedarf / Sicherheitsniveau

Ergebnis der Einstufung.


9. Asset-Modellierung (PS 2)

9.1 Erfasste Assets

Informationen, Anwendungen, Systeme, Räume, Rollen, Dienste.

9.2 Zuordnung zu Zielobjektkategorien

Gemäß GS++ Abschnitt 3.4.2.

9.3 Vererbung von Zielobjektkategorien

Gemäß GS++ Abschnitt 3.5.1.

9.4 Assets ohne Anforderungen

Identifikation anforderungsloser Assets und Begründung.


10. Anforderungen (PS 2)

10.1 Ableitung aus Praktiken

Welche Praktiken sind relevant.

10.2 Zuordnung zu Zielobjekten

Welche Anforderungen gelten für welche Assets.

10.3 Konsolidierung

Redundanzprüfung, Zusammenführung.

10.4 Ergänzende Anforderungen

  • Aufgrund anforderungsloser Assets
  • Aufgrund externer Verpflichtungen

10.5 Gestaltungsentscheidungen (Parameter)

Gestaltungsentscheidungen konkretisieren die generischen GS++-Anforderungen für die Institution. Sie legen fest, wie Anforderungen organisatorisch, technisch und prozessual umgesetzt werden sollen. Dazu gehören Rollen, Werte, Fristen, Verfahren und technische Parameter, die für Umsetzung, Überwachung und Auditierbarkeit notwendig sind. Die folgenden Parameter stellen die institutionenspezifischen Festlegungen dar, die im Rahmen der Anforderungsanalyse getroffen wurden.

Parameter Beschreibung Zugehörige Anforderung(en) Verantwortliche Rolle Wert / Entscheidung
Passwortlänge Mindestanforderung an Authentisierung PRA-XXX IT-Betrieb 14 Zeichen
Backup-Frequenz Intervall für Datensicherungen OPS-ZZZ IT-Betrieb täglich, 02:00 Uhr
Löschfristen Aufbewahrungs- und Löschregeln DSGVO, LOG-ABC Datenschutz 6 Monate
Logging-Level Umfang der Protokollierung MON-123 IT-Security „Security-relevant“
Rollenmodell Verantwortlichkeiten im ISMS GOV-001 ISB ISB, IT-Leitung, Prozessowner

10.6 Verteilung der führenden Zuständigkeiten

Zuordnung führender Verantwortlichkeiten zu Praktiken, Zielobjektkategorien und wesentlichen Anforderungen.

10.7 Wirksamkeitsprüfung der Anforderungen

Verfahren, Kriterien und Dokumentation zur Prüfung der Wirksamkeit.


11. Risikomanagement und Risikobetrachtung (PS 2)

11.1 Risikomanagement-Rahmen

Bewertungsmethode, Risikokriterien, Risikokategorien, Rollen, Umgang mit Restrisiken.

11.2 Identifizierte Risiken

Risiken aus Anforderungen, Prozessen, Assets.

11.3 Bewertung

Eintrittswahrscheinlichkeit, Auswirkung.

11.4 Risikobehandlung

Akzeptieren, reduzieren, vermeiden, übertragen.


12. Infrastruktur (optional)

12.1 Netzplan

Übersicht der Netzsegmente.

12.2 Komponentenlisten

Server, Clients, Netzwerkgeräte.

12.3 Technische Räume

Rechenzentren, Serverräume.


13. Dienstleister / Zulieferer

13.1 Externe Dienstleister

Cloud, Hosting, Support.

13.2 Sicherheitsrelevante Abhängigkeiten

Welche Anforderungen gelten.


14. Schnittstellen zu anderen Managementsystemen

14.1 Datenschutz-Management

Abstimmung mit Datenschutzanforderungen und -prozessen.

14.2 Business Continuity / Notfallmanagement

Schnittstellen zu BCM/Notfallkonzepten.

14.3 Qualitätsmanagement und IT-Service-Management

Abhängigkeiten und gemeinsame Prozesse.

14.4 Audit- und Compliance-Management

Verzahnung mit internen und externen Audits sowie Compliance-Prozessen.


15. Anlagen

  • Organigramm
  • Prozesslandkarte
  • Asset-Listen
  • Zielobjektkategorien
  • Anforderungspaket
  • Risikoanalyse-Matrix